• Digitalisierung

Schulverwaltungssoftware Skolengo im Einsatz

Im Schuljahr 2022-2023 kommt die Software Skolengo erstmals in der Praxis zum Einsatz. Skolengo soll u. a. den Austausch von Informationen zwischen Schülern, Eltern, Lehrern und Verwaltung vereinfachen. Fünf Pilotschulen arbeiten fortan mit dem Schulverwaltungsprogramm.

In den vergangenen Monaten wurde das neue Schulverwaltungsprogramm Skolengo in fünf Pilotschulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft eingeführt. Im Laufe des Schuljahrs 2022-2023 kommt die multifunktionale Software, die den Austausch von Informationen zwischen Schülern, Eltern, Lehrern und Verwaltung vereinfachen soll, erstmals auch in der Praxis zum Einsatz. Mithilfe des Verwaltungsprogramms, das die Regierung den Schulen zur Verfügung stellt, können die Schülerdaten über die gesamte schulische Laufbahn hinweg netzübergreifend gepflegt werden. Neben den reinen Verwaltungsfunktionalitäten enthält Skolengo auch zahlreiche pädagogische Tools. Zum Beispiel ein digitales Tagebuch, virtuelle Klassenräume für Fernunterricht, ein Dokumentenmanagementsystem für Unterrichtsmaterialien und vieles mehr. Des Weiteren ermöglicht die Software die Einbindung neuer Medien in den Unterricht. Bildungsministerin Lydia Klinkenberg zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Projektverlauf. „Die Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich Informatik des Ministeriums, dem Anbieter und den Pilotschulen ist sehr konstruktiv verlaufen, sodass wir pünktlich zum neuen Schuljahr in die Praxisphase einsteigen konnten. Die Schulen werden in den kommenden Monaten schrittweise die Funktionalitäten der Software im Schulalltag im eigenen Rhythmus kennen- und im Alltag anwenden lernen. Das Ganze geschieht weiterhin in enger Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich und den IT-Beauftragten der Schulen. Das Amt des IT-Beauftragten haben wir im September 2021 eingeführt, damit die Personen, die diese Stelle bekleiden, den Sekundarschulen u. a. bei
der Konzeptionierung und der Einführung von Skolengo unterstützend zur Seite stehen und die Koordination zwischen Anbieter, Ministerium und Schule übernehmen. Für die teilnehmenden Grundschulen haben wir zu diesem Zweck Stundenkapital für BVA-Kräfte zur Verfügung gestellt.“

Ministerin Klinkenberg blickt auf die Einführungsphase zurück: „Die Herausforderung bestand darin, alle Bildungsangebote, die in den Schulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft angeboten werden, in einem einheitlichen System abzubilden, die spezifischen Besonderheiten, die aus den heterogenen Systemen entstanden sind, zu identifizieren und die Anwendungen ggf. dem Bedarf pro Schulniveau und an ihre unterschiedliche Nutzung anzupassen. Dazu wurden Workshops und Schulungen organisiert, die den Umgang mit dem neuen Programm erleichtern. Viele Prozesse wurden hinterfragt und kritisch beleuchtet. Das hat zu einem konstruktiven Austausch geführt und auch in Zukunft werden wir die Software den Bedürfnissen der Schulen entsprechend weiterentwickeln.“

Im Laufe des Schuljahres 2022-2023 werden alle Grundschulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft sowie drei weitere Sekundarschulen – das Bischöfliche Institut St.Vith/Technische Institut St.Vith, das Königliche Athenäum St.Vith und das César-Franck-Athenäum Kelmis – ebenfalls die Umstellung auf Skolengo vornehmen. Im darauffolgenden Schuljahr 2023-2024 folgt die Umstellung für die Maria-Goretti-Sekundarschule, das Königliche Athenäum Eupen und das Bischöfliche Institut Büllingen. Am Ende des Schuljahres 2023-2024 wird Skolengo alle bis dato genutzten Schulverwaltungsprogramme ablösen und als schulnetzübergreifendes Kommunikationsmittel dienen.

Die Ministerin teilt weiter mit, dass man derzeit dabei sei, die Erweiterung des Angebots mit den Verantwortlichen weiterer Bildungseinrichtungen zu prüfen, damit die Nutzung von Skolengo auch für das Zentrum für Förderpädagogik, das Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes, die Musikakademie und die Autonomen Hochschule ermöglicht wird.

 

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