• Schulbau

DG übernimmt Schulbauten von MG und BIB

Die Deutschsprachige Gemeinschaft ist seit dem 23. April Eigentümerin der Immobilien der beiden Schulen des freien Trägers. Als Eigentümerin kann sie zukünftig 100 % der Kosten für Bau-, Umbau- oder Renovierungsmaßnahmen übernehmen. Die DG übernimmt zudem die noch laufenden Kredite und schafft somit finanzielle Freiräume für die beiden Schulen.

Dieser Schritt ist zu verstehen als ein Bekenntnis zur pluralistischen Bildungslandschaft in Ostbelgien und zum Fortbestand der freien Schulen.

Der freie Träger wird zum Erbpächter für 99 Jahre

Politisches Ziel ist es, Ostbelgien mit modernen Schulbauten auszustatten, die eine zeitgemäße und moderne Pädagogik ermöglichen. Damit schaffen wir optimale Rahmenbedingungen für den Lernerfolg unserer Kinder und Jugendlichen.

Bislang gehörten die Schulbauten der VoG Bischöfliche Schule und der VoG Dekanatsinstitut Maria Goretti. In den nächsten 99 Jahren vermieten wir die Gebäude in Erbpacht an den Träger des freien subventionierten Unterrichtswesens (FSU) zum symbolischen Euro.

Indem die DG Eigentümerin der Immobilien wird, schafft sie die Möglichkeit, Infrastrukturprojekte zu 100 % zu finanzieren. Die Schulinfrastrukturen des Gemeinschaftsunterrichtswesens (GUW) und des freien subventionierten Unterrichtswesens werden also zukünftig gleich behandelt.

 

Das Infrastrukturdekret sieht vor, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft die Infrastrukturprojekte des FSU zu 80% finanziert und der Träger einen Eigenanteil von 20% übernimmt. Der freie Träger kann diese 20 % der Kosten nicht mehr aus eigenen Mitteln finanzieren.  So bleiben dringend notwendige Renovierungs- und Umbauarbeiten auf der Strecke.

 

Finanzielle Entlastung für die freien Schulen

Die Ministerin erklärt: „Indem wir zur  Eigentümerin geworden sind und alle laufenden Kredite, wie z.B. der für den Neubau der Maria-Goretti-Grundschule, übernommen haben, können wir die Schulen finanziell entlasten, weil die Kredite nicht mehr durch die Funktionssubventionen getilgt werden müssen, die die Schulen von der DG erhalten. Es bleibt also mehr Geld für den Schulalltag übrig. Das wird sich auch in der Bildungsqualität bemerkbar machen.“

Der Pater-Damian-Grund- und Sekundarschule und der Bischöflichen Schule/Technisches Institut wurde das Angebot ebenfalls unterbreitet. Hier laufen die Verhandlungen derzeit noch.

Am 23. April fand der notarielle Akt zum Ankauf der Gebäude in Eupen statt

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